Neue Nazis – Alte Ziele: Neonazistische Aktivitäten in Wolfenbüttel

Wir möchten euch hiermit auf zwei Veranstaltungen hinweisen:

Dienstag, 13.10.2009, 19 Uhr
Neonazis in der Region – Was ist los in der Provinz?

Hier soll es darum gehen, regionale Akteure der extremen Rechten strukturell zu beleuchten. Dabei wird aufgezeigt, was für Aktivitäten in der letzren Zeit überhaupt zu verzeichnn waren und wer hinter alle dem steckt. Und vor allem, wer die Hauptakteure in und um Wolfenbüttel sind. Ist es die NPD oder sind es die militanten „Autonomen Nationlisten Wolfenbüttel/Salzgitter“? Unter anderem diese Frage wird ein Referent der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG) beantworten.


Dienstag, 27.10.2009, 19 Uhr
„Autonome Nationalisten“ – Neonazis machen auf trendy

Wir wollen gucken was es mit dieser relativ jungen Strömung innerhalb der extremen Rechten auf sich hat. Was sind AN? Wie treten sie auf? Und sind sie auch in Bezug auf ihre Inhalte eine neue Form der Neonazis? Jene undviele weiteren Fragen wollen wir zusammen mit dem Referenten des Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrums Berlin (apabiz e.V.) bei dieser Veranstaltung klären.

Die Veranstaltungen finden in der KUBA-Halle, Lindener Str. 15, Wolfenbüttel statt.


Eine Aktion von:
Bündnis gegen Rechtsextremismus Wolfenbüttel, DGB Jugend und DGB Region SüdOstNiedersachsen, Jugend-Antifa Wolfenbüttel [JAW], MC Kuhle Wampe


HINWEIS: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Mitglieder und Sympthisanten rechtsextremer Parteien oder Gruppierungen, Personen, die der rechtensextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische und antisemitische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von der Veranstaltung auszuschließen.

4.Juli Wolfsburg: Geschichtsrevisionismus bekämpfen – Nazis stoppen!

Am Samstag, dem 4.Juli, wollen sich VertreterInnen von NPD, Freien Kameradschaften und deren SympathisantenInnen in Wolfsburg treffen, um dort den sogenannten Verein „KdF-Museum e.V.“ zu gründen. Dieses Ereignis soll als Auftakt dienen, um ein Neonazi-Museum in der Stadt zu etablieren, in der die Geschichte der Stadt aus NS-verherrlichender und geschichtsrevisionistischer Sicht gedeutet und erklärt werden soll. Wen wundert es da noch, dass der Mieter der Räumlichkeiten niemand geringeres als der bekennende Holocaustleugner und NPD-Bundesvorstandsmitglied Jürgen Rieger ist, welcher schon seit Jahren durch Immobilienkäufe für die extrem rechte Szene in Erscheinung tritt. Unterstützung erfährt die Veranstaltung zudem durch die örtliche NPD, als auch durch die extrem rechte Kameradschaft „Bürgerinitiative für Zivilcourage Wolfsburg“, welche schon seit Jahren in Wolfsburg existiert und in letzter Zeit durch zunehmende Aktivität auffällt, so veranstalteten sie zB. Anfang des Monats eine „Rechtsrock-Party“ mit über 60 BesucherInnen in dem kleinen Lokal „Milu“ im Stadtteil Vorsfelde.
Aufgrund des offensiven Auftretens dieser völkischen Freaks ist es notwendig dem ganzen einen lauten antifaschistischen Protest entgegenzuhalten und auf die Straße zu tragen. Daher rufen wir dazu auf, beteiligt euch an den Gegenveranstaltungen&Aktionen und lasst den Tag für die Nazis zu einem Desaster werden!!

Freitag, 19:00 Infoveranstaltung, holt euch die letzten Infos für Samstag (Anreise, etc.), Jugendtreff Solidarité (Wilhelmstraße 6, Braunschweig)

Samstag, 10:00 Kundgebung auf dem Parkplatz vor dem alten Möbelhaus in der Heinrich-Nordhoff-Straße (gegenüber des geplanten „Museums“)

Spontandemo gegen Nazi-Umtriebe in Wolfenbüttel!

Am Morgen des 1. Mai 2009 versammelten sich etwa 50 AntifaschistInnen in Wolfenbüttel, um mit einer Spontandemo auf die jüngsten Naziaktivitäten aufmerksam zu machen und eventuell geplante Aktionen seitens der Nazis in Wolfenbüttel zu vereiteln.

So riefen die Organisatoren des im letzten Moment verbotenen Naziaufmarsches in Hannover zu dezentralen Aktionen in kleineren Städten auf. Gerade in Anbetracht der steigenden Aktivitäten seitens der sog. „Autonomen Nationalisten Wolfenbüttel/Salzgitter (AN-WF/SZ)“ in der letzten Zeit, wäre Wolfenbüttel als Ziel einer solchen Aktion nicht unwahrscheinlich gewesen. Die „AN-WF/SZ“ fahren gemeinsam auf bundesweite Aufmärsche der extremen Rechten, verfassen und verteilen rassistische Flugblätter in Wolfenbüttel und Salzgitter und verschandeln das Stadtbild mit Nazi-Hetze auf Plakaten, Aufklebern, sowie mittels gesprühter Parolen. So wurden vor allem an Wolfenbütteler Schulen -bereits im Herbst 2008- vehement Aufkleber und Plakate der „Jungen Nationaldemokraten (JN)“ und solche im Stil der „Autonomen Nationalisten (AN)“ verklebt.

Als Szenemitglieder der „Autonomen Nationalisten“, vermutlich der „AN-WF/SZ“, in der Nacht zum 23. April das Gewerkschaftshaus mit über 100 Aufklebern und Plakaten verschandelte (Die „Braunschweiger Zeitung“ berichtete), gelangte diese Problematik auch mal in die regionale Presse. Die Polizei will trotz der Kontinuität solcher Aktionen seitens der Nazis von zunehmenden Aktivitäten seitens „Rechtsextremisten“ nichts wissen.

Es ist nahe liegend, dass die Nazis das Gewerkschaftshaus aufgrund unserer
Mobilisierungsveranstaltung -am Donnerstag den 23. April- gezielt mit ihrer Hetze verunstalteten. Hier wurde über mögliche Gegenaktivitäten zum geplanten Naziaufmarsch am 1. Mai in Hannover informiert (für den Aufruf siehe Artikel unten).
Vor Beginn der Veranstaltung sammelte sich dann auch ein Häufchen von etwa 8 ANs, welche provozierten und vergeblich versuchten die Veranstaltung zu stören. Aufgrund des entschlossenen Auftretens von mehreren AntifaschistInnen trauten sich die Nazis jedoch nicht direkt an das Gewerkschaftshaus heran. Ein eigens geschmiertes Transparent mit diffamierendem Inhalt wurde deshalb lächerlicherweise 50m vom Veranstaltungsort entfernt aufgehangen. Obwohl bei dieser Distanz vermutlich niemand den Bezug zu unserer Veranstaltung vermutet hätte, wurde es trotzdem sofort wieder entfernt. Von den Nazis war ab da an nichts mehr zu sehen. Ob ihnen das Ganze dann doch zu peinlich war?

JAW-Sprecherin T. Ranspi-Fetz zu dem Tag:
„Die Mobilisierungsveranstaltung am 23. war dennoch ein voller Erfolg und die BesucherInnen wurden wie geplant über den 1. Mai in Hannover informiert. Immer wenn die ANs und andere Faschisten mit ihren kläglichen Aktionen versuchen in Erscheinung zu treten, werden wir uns ihnen entgegenstellen und über ihre Umtriebe Informieren. Die Spontandemo mit 50 TeilnehmerInnen in Wolfenbüttel zeigt, dass wir es nicht einfach hinnehmen, wenn Nazis in Wolfenbüttel versuchen Fuß zu fassen. Es wird demnächst weitere Aktionen und Informationen von uns zu diesem Thema geben!“







.........................................

News:

+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++Termine folgen+++/a> .........................................




>