Spontandemo gegen Nazi-Umtriebe in Wolfenbüttel!

Am Morgen des 1. Mai 2009 versammelten sich etwa 50 AntifaschistInnen in Wolfenbüttel, um mit einer Spontandemo auf die jüngsten Naziaktivitäten aufmerksam zu machen und eventuell geplante Aktionen seitens der Nazis in Wolfenbüttel zu vereiteln.

So riefen die Organisatoren des im letzten Moment verbotenen Naziaufmarsches in Hannover zu dezentralen Aktionen in kleineren Städten auf. Gerade in Anbetracht der steigenden Aktivitäten seitens der sog. „Autonomen Nationalisten Wolfenbüttel/Salzgitter (AN-WF/SZ)“ in der letzten Zeit, wäre Wolfenbüttel als Ziel einer solchen Aktion nicht unwahrscheinlich gewesen. Die „AN-WF/SZ“ fahren gemeinsam auf bundesweite Aufmärsche der extremen Rechten, verfassen und verteilen rassistische Flugblätter in Wolfenbüttel und Salzgitter und verschandeln das Stadtbild mit Nazi-Hetze auf Plakaten, Aufklebern, sowie mittels gesprühter Parolen. So wurden vor allem an Wolfenbütteler Schulen -bereits im Herbst 2008- vehement Aufkleber und Plakate der „Jungen Nationaldemokraten (JN)“ und solche im Stil der „Autonomen Nationalisten (AN)“ verklebt.

Als Szenemitglieder der „Autonomen Nationalisten“, vermutlich der „AN-WF/SZ“, in der Nacht zum 23. April das Gewerkschaftshaus mit über 100 Aufklebern und Plakaten verschandelte (Die „Braunschweiger Zeitung“ berichtete), gelangte diese Problematik auch mal in die regionale Presse. Die Polizei will trotz der Kontinuität solcher Aktionen seitens der Nazis von zunehmenden Aktivitäten seitens „Rechtsextremisten“ nichts wissen.

Es ist nahe liegend, dass die Nazis das Gewerkschaftshaus aufgrund unserer
Mobilisierungsveranstaltung -am Donnerstag den 23. April- gezielt mit ihrer Hetze verunstalteten. Hier wurde über mögliche Gegenaktivitäten zum geplanten Naziaufmarsch am 1. Mai in Hannover informiert (für den Aufruf siehe Artikel unten).
Vor Beginn der Veranstaltung sammelte sich dann auch ein Häufchen von etwa 8 ANs, welche provozierten und vergeblich versuchten die Veranstaltung zu stören. Aufgrund des entschlossenen Auftretens von mehreren AntifaschistInnen trauten sich die Nazis jedoch nicht direkt an das Gewerkschaftshaus heran. Ein eigens geschmiertes Transparent mit diffamierendem Inhalt wurde deshalb lächerlicherweise 50m vom Veranstaltungsort entfernt aufgehangen. Obwohl bei dieser Distanz vermutlich niemand den Bezug zu unserer Veranstaltung vermutet hätte, wurde es trotzdem sofort wieder entfernt. Von den Nazis war ab da an nichts mehr zu sehen. Ob ihnen das Ganze dann doch zu peinlich war?

JAW-Sprecherin T. Ranspi-Fetz zu dem Tag:
„Die Mobilisierungsveranstaltung am 23. war dennoch ein voller Erfolg und die BesucherInnen wurden wie geplant über den 1. Mai in Hannover informiert. Immer wenn die ANs und andere Faschisten mit ihren kläglichen Aktionen versuchen in Erscheinung zu treten, werden wir uns ihnen entgegenstellen und über ihre Umtriebe Informieren. Die Spontandemo mit 50 TeilnehmerInnen in Wolfenbüttel zeigt, dass wir es nicht einfach hinnehmen, wenn Nazis in Wolfenbüttel versuchen Fuß zu fassen. Es wird demnächst weitere Aktionen und Informationen von uns zu diesem Thema geben!“






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